Giardien- Grund zur Panik?

Wahrscheinlich leben mehr als die Hälfte aller Hunde mit Giardien, und bei den meisten fällt das gar nicht auf. Kein Grund zur Sorge also. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Und mit dem Hund wird geschmust wie immer.
Wenn dann aber mal Giardien festgestellt werden, oh, dann ist die Katastrophe da.

Giardien sind ja so gefährlich, hört und liest man. Sofort müssen chemische Mittel verabreicht werden. Die Wohnung soll mit Heißdampf desinfiziert werden und alle Teile, mit denen der Hund in Berührung gekommen ist, müssen in die Waschmaschine oder sogar fortgeworfen werden.

Was für eine Panikmache!?

Was wird nun gegen die Giardien unternommen? Werden Darm- und Immunabwehr des Hundes gestärkt?
Weit gefehlt!
Erstaunlicherweise werden jetzt oft Entwurmungsmittel eingesetzt, wie wir immer wieder hören, obwohl doch Giardien Einzeller, Geißeltierchen, sind und mit Würmern  nicht das geringste zu tun haben.

Könnte es sein das man da einem Mittel eine Wirkung unterstellt, die es nicht hat? Richtig wäre, wenn man schon Krieg führen will, Metronidazol. Bitterböse wird es, wenn der Hund gar keinen Durchfall hat, aber Giardien festgestellt wurden. Vielleicht hat man nur mal eine Vorsorgeuntersuchung gemacht. Die bekommt man ja jetzt neuerdings geschenkt. Dann wird alleine wegen der Tatsache, das Giardien gefunden wurden, mit Medikamenten behandelt, obwohl der Hund keine Anzeichen einer Schwäche zeigt, also
Symptom.

So macht man Krankheiten und gesunde Hunde zu kranken.

Alleine die Anwesenheit einer möglicherweise krankmachenden Mikrobe reicht dafür. Wenn man so Krankheit definiert, gibt es keine gesunden Hund mehr. Niemand ist dann mehr gesund, denn irgendeine Mikrobe, die auch krank machen kann, lässt sich immer finden. Ganz schlimm ist das oft bei Welpen, die Giardien beherbergen, egal ob mit oder ohne Durchfall. Sie geraten leicht in einen medikamentösen Teufelskreis.

Der kann so aussehen:
Mit einem Wurmmittel fängt es an, hört der Durchfall nicht auf oder werden vielleicht immer wieder Giardien festgestellt, kommen
Antibiotika an die Reihe. Dann tritt oft unerträglicher Juckreiz auf und häufig kommt es auch zu Hautschäden.
Angeblich sind das nun Futterallergien. Ein Spezialfutter muss her, steht auch schon bereit. Hört der Juckreiz nicht auf, kommt
Kortison an die Reihe. Für viele Hund endet das in einer Katastrophe und für die Halter in einem finanziellen Desaster.

Lesen Sie mal den Artikel auf der Seite von www.artgerecht-tier.de “Eine total erfundene Geschichte”!

Medizin heute bedeutet Krieg . Aber die Kriege gegen Mikroben haben wir bereits verlohren. So kann es also nicht weitergehen. Das
innere Gleichgewicht muss gestärkt werden. Viele Mikroben kriegt der Körper nie mehr los, so Borrelien und Herpesviren. Giardien zählen
wohl auch dazu. Das Immunsystem, der große Moderator, hält sie in Schach, wenn es aktiv genug ist. Es gilt: Leben und leben lassen.
Und wenn de Hund, vor allem ein Welpe, Giardien beherbergt, vielleicht mal Durchfall hat, gar blutigen, was dann?

Gehen Sie den Weg der Natur!

Die Bartflechte zeigt uns diesen Weg mit ihrer Usninsäure. Die ist ein starkes und natürliches Mittel zu
Stärkung des Darmes und seiner Besiedlung. Das ist seit zig Jahren bekannt und wissenschaftlich erforscht. Bisher gelang es damit dem
Darm und seine Bakterienhelferin fast jedem Fall, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Haben Sie dann einfach mal etwas Geduld, und
geben sie dem Hund und seinen Verdauungsorganen Zeit.

Unterstützen Sie ihn zusätzlich mit Kolsal- Produkten.

Aus dem Per Naturam Themenheft April 2014 | Copyright PerNaturam 2014

 

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